27. August 2010
Wir lassen ja keine Gelegenheit aus um uns mit dem Millionentausch den Mund fusselig zu reden. Jeder, der nicht bei drei auf den Bäumen ist, bekommt von uns ganz genau erzählt, was wir hier eigentlich machen. Und natürlich versuchen wir bei solchen Gesprächen diskret Vermögensverhältnisse auszuloten und auch kleinste Signale für eine Tauschbereitschaft zu erspüren. Das läuft dann in etwa so: “Hallo, bist Du reich? Hast Du was zum Tauschen?”
Auf die Art werden wir natürlich keinen Diplomatiepreis gewinnen. Aber das ist auch gar nicht nötig, denn wir wollen ja eine Million Euro. Glücklicherweise sind die Leute von der Idee total begeistert und wollen auch helfen. Sie versprechen dann sich mal umzuhören, mal jemanden zu fragen, der einen kennt oder sie sagen sogar: Ich hab da vielleicht einen Vorschlag. Aber Pssst. Noch kann ich nichts versprechen.
So lief das jedenfalls in den letzten zwei Wochen immer. Wir finden das nicht weiter schlimm und glauben, dass sich bald ein neuer Tauschpartner finden wird. Aber wir wissen es natürlich nicht genau. Das einzig Doofe daran ist nur: Immer wenn wir versprechen noch nix zu verraten, können wir auch nix spannendes berichten. Tja. So ist es wohl, das Leben als Millionentausch-Lobbyist. Sehr aufregend, aber auch so, dass man immer den Spruch aus alten Agentenfilmen auf den Lippen haben muss: Wenn ich davon erzählen würde, müsste ich…
Fest steht jedenfalls: Ein neuer Tausch steht noch nicht fest. Jeder, der will kann Metzelders letztes Real-Trikot mit allen Unterschriften der Königlichen darauf bekommen. Alles, was wir dafür haben wollen, ist etwas anderes Tolles, das sich gut zum Hochtauschen bis zur Million eignet.

24. August 2010
Letzte Woche ist etwas passiert, das uns glatt eine Träne der Rührung abgerungen hat. Das Ganze haben wir bseplus zu verdanken. bseplus? Ja, bseplus. Unter diesem Pseudonym verbirgt sich ein Hardcore-Twitterer. Für alle, die mit dem digitalen Gezwitscher nichts am Hut haben: Twitter ist ein Kurznachrichtendienst. Da kann man sich bis zu 140 Zeichen lange Textbotschaften, Tweets genannt, schicken. Und außerdem tauchen lauter merkwürdige Zeichen mitten in den Nachrichten auf. Zum Beispiel #, @ oder #ff. Wirkt auf den ersten Blick verwirrend, macht auf den zweiten aber Sinn.
Aber egal. Wir wollen hier nicht in Brockhaus-Manier dozieren. Wir wollen ja eigentlich etwas von bseplus erzählen. Dieser Twitterveteran hat letzte Woche seine 17.000 Kurznachricht verlost – sie sollte einem guten Zweck zugute kommen. Na, ihr ahnt es sicher schon seit einigen Zeilen: Ein paar Twitterer haben Empfehlungstweets geschickt und Zack! hatten wir gewonnen. Tweet Nummer 17.000 wurde dem Millionentausch gewidmet.
Damit aber noch nicht genug. Genau wie wir, ist bseplus nicht nur bei Twitter, sondern hat auch noch ein eigenes Blog. Da hat er dann auch gleich noch über uns berichtet. Hier ist sein Artikel zum Nachlesen.
So. Damit sich das jeder noch ein Mal auf der Zunge zergehen lassen kann. Dieser Mann hat sich satte 16.999 Kurznachrichten ausgedacht, formuliert und verschickt. Das heißt 16.999 mal 140 Zeichen, was die beeindruckende Zahl 2379860 ergibt. So oft hat er wahrscheinlich auf seine Tastatur gedrückt, um einen anständigen Trommelwirbel für den Millionentausch hinzubekommen. Wir sagen: Danke! Und wir freuen uns natürlich über jeden, der es wie bseplus macht und in die Welt posaunt, was wir vom Millionentausch so treiben. Schließlich sind wir immer noch auf der Suche nach einem Tauschpartner für das Real-Trikot.