Her mit der Werbekohle von “Wir sind Helden”.
Zur Zeit schuldet die Bild Zeitung irgendeiner gemeinnützigen Organisation 10.000 Euro. Diese 10.000 Euro will ich jetzt für den Millionentausch haben. Das wäre nur gerecht. Aber der Reihe nach.
Ende letzter Woche haben sich Judith Holofernes, die Sängerin von Wir sind Helden mit der BILD-Zeitung gezankt. Öffentlich. Die Medien haben das Thema aufgegriffen, Twitteraner haben sich die Finger wundgetippt, schwupps hatten alle was zu reden.
Das Drama hat mit der Werbeagentur Jung von Matt angefangen. Dort arbeiten lauter junge dynamische Werber und die haben die Judith Holofernes gefragt, ob sie Werbung für die BILD machen will. Dafür würden sie auch 10.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation spenden. Hier nachzulesen. Die Judith Holofernes fand das die Idee aber gar nicht gut und hat in einem offenen Brief erklärt, dass sie auf gar keinen Fall Werbung für die BILD machen will. So weit, so gut.
Aaaaaaber! Dann hat die BILD heimlich doch Werbung mit der Judith Holofernes gemacht. In der TAZ erschien nämlich ein paar Tage später der Brief von Judith Holofernes, ergänzt um die Zusätze “Danke für Ihre ungeschönte und unentgeltliche Meinung, Frau Holofernes” und “BILD Dir Deine Meinung”. So sah die Anzeige aus.
Tja. Und was ist jetzt mit den versprochenen 10.000 Euro? Da hat sich offensichtlich noch niemand Gedanken drüber gemacht. Außer ich. Deswegen sage ich: Ich will die 10.000 Euro für den Millionentausch. Denn der Millionentausch dient ja einem wirklich guten Zweck. Durch Tauschen soll eine Million Euro für die Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel zusammen kommen. Hier wird die Aktion auch noch mal erklärt. Zur Zeit habe ich einen Kicker, eine Wii und Wii-Zubehör zum Tausch anzubieten. Aber die 10.000 Euro würde ich auf jeden Fall auch mitnehmen.





